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abdulive/docs/obs-layout.md
T
ZeasyAlexandClaude Opus 5 974dfd075b S4: Untertitel aus der Mikrofonspur, plus vorgegebenes OBS-Layout
whisper.cpp laeuft ueber die Tonspur und liefert Tokens; daraus werden
Woerter mit Zeitstempeln (Wortstuecke wie "Sav"+"ina" wieder zusammengesetzt)
und daraus kurze Zeilen im ASS-Format mit wortweiser Hervorhebung. SRT und
Transkript fallen nebenbei ab.

An einem echten deutschen Clip geprueft. Drei Fehler kamen erst dabei heraus:
Zeilen mit einem einzigen Wort bei zoegerndem Sprechen, ein Nachlauf, der in
die naechste Zeile ragte (ASS stapelt gleichzeitige Zeilen uebereinander),
und ein Uebertragsfehler im Zeitformat bei 59,999 s.

Layout wird jetzt VORGEGEBEN statt nachgemessen: ein Vergleich zweier
Aufnahmen zeigte, dass die Facecam von Stream zu Stream anders liegt. Das
Profil "default" beschreibt die Vorgabe (Facecam 480x270 oben links, Chat ab
x=1405, Gameplay-Band 890 breit mittig auf x=960), "bestand-2026-09" haelt
den alten Zustand fuer altes Material fest. Dazu eine Ausrichtungsvorlage als
Bild, die in OBS ueber die Szene gelegt wird, und docs/obs-layout.md.

Befund am echten Clip: im Streambild sind bereits zwei Textebenen eingebrannt
(Spieluntertitel und ein Live-Caption-Overlay). Beides ist im Layout-Dokument
behandelt.

53 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_013VTGjd92LsDDWF3frd9FTB
2026-09-09 10:55:54 +02:00

5.4 KiB
Raw Blame History

OBS-Layout — die Vorgabe

Kurzfassung für Abdu: Facecam 480×270 bündig oben links. Chat und Alerts erst ab x = 1405. Der Streifen dazwischen bleibt frei.

Ausrichtungsvorlage

Warum überhaupt eine Vorgabe

Der Zuschnitt auf 9:16 nimmt feste Bildbereiche aus dem fertigen Streambild. Verrutscht die Kamera um 50 Pixel, sitzt in jedem Short der Kopf schief — und das merkt man erst, wenn der Clip fertig ist.

Ein Vergleich zweier Aufnahmen hat gezeigt, dass die Kamera derzeit von Stream zu Stream unterschiedlich liegt. Statt das nachzumessen, steht die Position jetzt fest. Einmal einrichten, danach passt jeder Clip.

Die Zahlen

Element Position Größe
Facecam x 0, y 0 (bündig oben links) 480 × 270
Gameplay-Band x 515 bis 1405 890 × 1080
Chat, Alerts, Overlays ab x 1405 515 px Spalte
Minimap, HUD, Kacheln x 0 bis 515, unterhalb der Kamera frei

Zwischen Kamera (endet bei 480) und Gameplay-Band (beginnt bei 515) liegen 35 Pixel Luft. Der Abstand ist Absicht: Ein leicht verrutschter Kamerarahmen schiebt dann nicht sofort einen Streifen Gesicht in das Gameplay-Bild.

So richtest du es ein

  1. Vorlage laden. In OBS eine Bild-Quelle anlegen, Datei docs/assets/obs-layout-vorlage.png, und sie in der Quellenliste ganz nach oben ziehen. Größe auf 1920×1080, Position 0,0.
  2. Deckkraft runter. Rechtsklick auf die Quelle → Filter → Farbkorrektur → Deckkraft ca. 60 %. Dann sieht man die eigenen Quellen darunter.
  3. Facecam ziehen, bis sie den grünen Rahmen ausfüllt. Beim Skalieren Shift nicht gedrückt halten — das Seitenverhältnis muss 16:9 bleiben, die Kamera darf nicht verzerrt werden.

    Steht die Kamera in OBS als 4:3 (z. B. 640×480), vorher in den Kameraeinstellungen auf eine 16:9-Auflösung umstellen (1280×720 oder 1920×1080). Ein 4:3-Bild in einen 16:9-Rahmen zu ziehen staucht das Gesicht.

  4. Chat-Overlay und Alerts nach rechts schieben, sodass sie komplett rechts der orangen Linie liegen.
  5. Alles andere (Minimap gehört zum Spiel, Kacheln, Sub-Ziel) nach links unten oder in die rechte Spalte — nur nicht in den cyanen Bereich.
  6. Vorlage ausblenden (Auge anklicken). Nicht löschen: beim nächsten Layout-Umbau ist sie wieder da.

Prüfen

docker compose run --rm toolkit calibrate

Nimmt das neueste Video aus dem Wiedergabepuffer-Ordner und legt drei Bilder in data/clips/_calibration/ ab: das Einzelbild, dasselbe mit eingezeichneten Ausschnitten, und die fertige 9:16-Vorschau. Sitzt in der Vorschau der Kopf mittig und ist im Gameplay-Teil kein Chat zu sehen, stimmt das Layout.

Text im Bild — hier wird es eng

Bei der Prüfung eines echten Clips lagen drei Textebenen übereinander:

  1. die Untertitel des Spiels („Genau, ich mach da … sag zu dem Typen")
  2. ein Live-Caption-Overlay mit lila Wort-Markierung („Okay FIFA Es")
  3. dazu käme der Untertitel, den das Toolkit für das Short erzeugt

Das ist eine Ebene zu viel — und die ersten beiden sind fest ins Streambild eingebrannt, lassen sich also nachträglich nicht entfernen.

Spieluntertitel: aus. Sie laufen über die volle Bildbreite, werden vom Ausschnitt rechts angeschnitten und bringen im Short nichts.

Live-Captions: verschieben, nicht abschalten. Für Zuschauer im Stream sind sie wertvoll, gerade für Leute, die ohne Ton mitlesen. Sie müssen nur aus dem cyanen Band heraus. Zwei brauchbare Plätze:

Ort Vorteil Nachteil
unten links, x 0 bis 515, zweizeilig bleibt live sichtbar, stört das Short nicht schmaler, also mehr Zeilenumbrüche
rechte Spalte unter dem Chat, ab x 1405 viel Platz konkurriert mit dem Chat um Aufmerksamkeit

Ganz abschalten geht auch — dann haben nur die Shorts Untertitel. Das ist eine Entscheidung für den Stream, nicht fürs Toolkit; beides funktioniert.

Ein HUD am rechten Rand (Killfeed, Inventar) ist im Short nicht zu sehen. Wo das stört, bekommt das Spiel ein eigenes Profil in config/layout.yaml.

Was das Ergebnis begrenzt — und wie man es hebt

Das Short entsteht aus dem fertig zusammengesetzten Streambild. Die Kamera ist darin 480 Pixel breit und wird für das Hochformat auf 1080 vergrößert, also um Faktor 2,25. Das sieht weicher aus als das Original. Genauso das Gameplay, Faktor 1,21 — das fällt kaum auf.

Wer schärfer will, braucht eine zweite Bildquelle statt eines Zuschnitts:

Weg Aufwand Ergebnis
Zuschnitt aus dem Streambild (heute) keiner brauchbar, leicht weich
OBS-Plugin Source Record — Kamera zusätzlich einzeln aufnehmen Plugin installieren, eine Quelle konfigurieren Kamera in voller Auflösung, Zusammensetzen aus zwei Dateien
OBS-Plugin Aitum Vertical — echte zweite Leinwand 1080×1920 Plugin plus eigene Szene bestes Ergebnis, kein Zuschnitt nötig

Das ist eine Aufgabe für nach dem MVP. Der Zuschnitt reicht, um anzufangen — und ohne Clips, die überhaupt entstehen, bringt die beste Bildqualität nichts.

Wenn das Layout sich doch ändert

config/layout.yaml kennt mehrere Profile. Das Profil bestand-2026-09 hält fest, wie es vor der Vorgabe aussah — damit lassen sich alte Aufnahmen noch korrekt rendern:

docker compose run --rm toolkit render <datei> bestand-2026-09