- /pult als installierbare Web-App (Manifest, Service Worker, Symbole) - Soundboard: Sounds vom Handy hochladen, bearbeiten, im Stream spielen ueber die neue Browser-Source /sounds - Szenen, Clip und Stummschalter: der Stream-PC waehlt sich mit eigenem Schluessel beim Hub ein (fern:verbinden), Befehle warten auf OBS - Browser-Sources melden, welche Seite sie sind Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
7.0 KiB
@abdulive/overlay-web
Die Browser-Sources für OBS. Fünf Seiten, alle mit durchsichtigem Hintergrund, alle an demselben Ereignisstrom.
Kein Build, kein Framework, keine Abhängigkeit: OBS lädt die Dateien direkt,
und jede Zwischenstufe wäre ein Ding, das mitten im Stream kaputtgehen kann.
Gemeinsam sind nur theme.css (Farben, Schrift, Kontur)
und client.js (Verbindung, Escaping, Emotes).
Die Seiten
| Adresse | Größe | Was sie zeigt |
|---|---|---|
/alerts |
1920×1080 | Abos, Raids, Bits, Erstchatter. Eine nach der anderen, nie übereinander. |
/chat |
460×900 | Chatnachrichten mit Emotes, Abzeichen, Farben. |
/status |
1920×160 | Titel, Kategorie, Zuschauer, Laufzeit. |
/effects |
1920×1080 | Emote-Regen bei Chat-Spitzen, Konfetti bei Abos und Raids. |
/starting |
1920×1080 | Pausenbild als eigene Szene. Deckend, nicht durchsichtig. |
/sounds |
400×120 | Spielt die Sounds vom Pult. Unsichtbar, mit Ton. |
Die fertigen Adressen mit Schlüssel stehen auf der Übersichtsseite (/).
In OBS
Je Seite eine Browser-Source anlegen, Adresse eintragen, Breite und Höhe setzen. Zwei Häkchen sind wichtig:
- "Quelle beim Unsichtbarwerden deaktivieren" aus. Sonst verpasst das Overlay alles, was passiert, während eine andere Szene im Bild ist, und baut sich bei jedem Szenenwechsel neu auf.
- "Browser beim Szenenwechsel aktualisieren" aus. Eine laufende Einblendung würde sonst mitten im Wechsel abgeschnitten.
Einstellungen über die Adresse
Es gibt keine Konfigurationsdatei. Was einstellbar ist, hängt hinten an der URL - so lässt es sich in OBS ändern, ohne den Dienst anzufassen.
| Seite | Parameter | Vorgabe |
|---|---|---|
| alle | probe=1 |
dunkler Hintergrund zum Ansehen im Browser |
/alerts |
sekunden |
7 - wie lange eine Einblendung steht |
/alerts |
erstchatter=0 |
Erstchatter nicht einblenden |
/chat |
max |
14 - so viele Zeilen gleichzeitig |
/chat |
sekunden |
120 - danach verblasst eine Zeile (0 = nie) |
/chat |
befehle=1 |
auch !-Befehle zeigen |
/status |
kanal |
abdulive_ |
/effects |
max |
260 - Obergrenze für Teilchen |
/starting |
text, unter |
"Gleich geht es los", leer |
Zum Ausprobieren
Auf der Übersichtsseite (/) steht unter Ausprobieren für jede Einblendung,
jede Chat-Variante und jeden Effekt ein Knopf. Er löst ein erfundenes Ereignis
aus, das nur an die Browser-Sources geht - nichts davon landet in der Datenbank,
auf Discord oder bei Twitch.
Am besten die zu prüfende Seite über „ansehen" in einem zweiten Fenster offen
haben. Dabei hilft ?probe=1: das legt einen dunklen Grund unter die sonst
durchsichtige Seite.
Zwei Dinge sind gesperrt, solange ein Stream läuft: „Stream läuft" und die Vorführung. Beide setzen einen Zustand, der in der Statusleiste stehen bliebe, bis die nächste Twitch-Abfrage ihn geraderückt. „Stand zurücksetzen" ist absichtlich nie gesperrt - das ist der Weg aus einem erfundenen Zustand wieder heraus.
Dieselben Ereignisse im Dauerbetrieb, auch ohne laufenden Dienst:
abdulive overlay --demo
Erfundener Chat, alle neun Sekunden eine Einblendung, ab und zu eine Chat-Spitze. Ohne das ließe sich eine Raid-Einblendung nur prüfen, indem man auf einen echten Raid wartet.
Was fehlt
- Follows. Kommen nicht über IRC, dafür braucht es EventSub. Bis dahin bleibt das Overlay bei Follows stumm; Abos, Raids und Bits kommen an.
- BTTV- und 7TV-Emotes. Die hängen an einer zweiten API. Twitchs eigene Emotes werden angezeigt.
- Töne bei Einblendungen. Es liegen keine Audiodateien im Repo, und ein Overlay, das ungefragt Krach macht, ist schlimmer als eines, das still ist. Sounds gibt es nur auf Knopfdruck, über das Pult.
Das Pult (/pult)
Keine Browser-Source, sondern eine App fürs Handy: wie ein Stream Deck, nur
ohne Hardware. Mit Passwort, wie die Übersicht. Im Browser des Handys
„Zum Startbildschirm hinzufügen“ (iPhone) bzw. „App installieren“ (Android),
dann startet es ohne Adressleiste. manifest.webmanifest und sw.js machen
das möglich; der Service Worker hält nur die Hülle vor und beantwortet nie
einen Knopfdruck aus dem Speicher.
| Reiter | Was |
|---|---|
| Sounds | Tasten fürs Soundboard. „+ Sound“ lädt MP3, WAV, OGG, WebM oder M4A vom Handy hoch (bis 8 MB). „Bearbeiten“: Name, Emoji, Farbe, Lautstärke, Reihenfolge, Löschen, am Handy anhören. „Stopp“ bricht alle Sounds ab. |
| Szenen | OBS-Szenen umschalten, Clip aus dem Wiedergabepuffer speichern, Toneingänge stumm schalten. Braucht den Stream-PC (siehe unten). |
| Stream | Liegestütze zählen, Vorlesen freigeben, „Sofort still“. |
| Test | Dieselben Testknöpfe wie auf der Übersicht. |
Die Sonne oben rechts hält den Bildschirm an (Wake Lock), solange das Pult offen ist.
Sounds liegen auf dem Hub neben der Datenbank (<db>/sounds/), nicht im
Repo und nicht unter /opt/abdulive - sie überleben jedes Ausrollen. Der
Dateityp wird an den ersten Bytes erkannt; was kein Ton ist, wird abgelehnt.
Gespielt wird in OBS über die Browser-Source /sounds, „Audio über OBS
steuern“ an. Ist sie nicht verbunden, sagt das Pult es in Gelb. Höchstens vier
Sounds gleichzeitig (?max=), ?laut= dämpft alle.
Szenen gehen über den Stream-PC, weil der Hub OBS nicht erreicht. Der PC
wählt sich mit eigenem Schlüssel beim Hub ein (apps/ingest/src/fern.ts und
apps/overlay-server/src/fern.ts). Einmal auf dem Stream-PC:
abdulive fern:verbinden https://abdu.dimension47.de <schlüssel>
Der fertige Befehl steht auf der Übersicht unter „Stream-PC verbinden“.
Danach abdulive ingest neu starten. Jeder Knopf wartet auf die Antwort von
OBS und sagt ehrlich, wenn es nicht ging.
Die App-Symbole zeichnet node scripts/make-icons.ts.
Vorlesen (/tts)
Eigene Browser-Source, 600×200, mit Ton. In OBS darf „Audio über OBS steuern" nicht ausgeschaltet sein, sonst hört der Stream nichts.
Gesprochen wird im Hub mit Piper, nicht im Browser. Die eingebaute
Sprachausgabe von OBS' Browser-Quelle sah keine deutsche Stimme und las
amerikanisch; welche Stimmen es gibt, hängt am Rechner, der streamt. Piper
läuft lokal im LXC, kostet nichts, und kein Zuschauertext verlässt das Haus.
Die Seite holt sich die fertige WAV unter /tts/audio/<id> und spielt sie
über ein <audio> ab, das sicher über OBS' Tonspur läuft.
Kann der Hub nicht sprechen, springt speechSynthesis ein, aber nur mit
einer deutschen Stimme. Gibt es keine, wird die Nachricht nur angezeigt,
mit rotem Hinweis.
Stimme und Sprecher: rewards.tts.stimme und rewards.tts.sprecher in der
Konfiguration, eingerichtet mit scripts/install-piper.sh.
Einstellungen: ?laut=1 (0 bis 1). Besser im OBS-Mixer regeln.
?sprache=de-DE und ?tempo=1 gelten nur für den Notnagel im Browser.
Mit freigabe: true wird nur vorgelesen, was auf der Übersichtsseite
freigegeben wurde. Nach einem Neuverbinden wird nichts nachgeholt — eine Nachricht von vor zehn Minuten
vorzulesen ist schlimmer, als sie zu verpassen.