Der billigste Hebel im Repo, und bis jetzt nur Vorarbeit: die Webhooks lagen
seit der Discord-Einrichtung bereit, gepostet hat nie jemand.
Ablauf: neuer Stream erkannt, eine Minute warten (Twitch setzt Titel und
Kategorie erst kurz nach dem Start, wer sofort postet kuendigt den Titel des
letzten Streams an), Daten frisch holen, Webhook posten, Rolle Live-Ping
anpingen.
Der Ping funktioniert nur mit `allowed_mentions` im Nachrichtenkoerper. `<@&ID>`
allein faerbt die Erwaehnung lila ein und benachrichtigt niemanden - der
Fehler, den man erst nach drei leeren Streams bemerkt. Dagegen steht ein
eigener Test.
Gegen den doppelten Post stehen drei Dinge, denn wer zweimal in zehn Minuten
angepingt wird, nimmt sich die Rolle wieder ab und ist damit fuer immer stumm:
- Tabelle `posts` mit eindeutigem Index je Stream und Plattform. Nur
*gesendete* Posts sperren; ein fehlgeschlagener Versuch darf wiederholt
werden, sonst kostet ein Netzwerkaussetzer die ganze Ankuendigung.
- Abklingzeit von sechs Stunden, gegen die neue Stream-ID nach einem
Verbindungsabbruch.
- Ausgeloest wird nur beim erkannten Neustart, nie im Fortsetzungszweig.
`stream_id` ist bewusst kein Fremdschluessel: ein Post ist die Quittung fuer
etwas, das den Rechner verlassen hat, und muss auch dann schreibbar sein,
wenn es die Sitzung nicht gibt - beim Probelauf etwa.
Dazu ein vierter Webhook in #technik-log. Der Entwurfsmodus postet dieselbe
Nachricht dorthin, ohne Ping und nur fuer Mods sichtbar. So sieht man das
Ergebnis, bevor es der Server sieht.
Die Rollenaufloesung aus selfroles.ts liegt jetzt in roles.ts, weil der Ping
sie auch braucht: ein Webhook kann eine Rolle nicht ueber ihren Namen
anpingen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Zugangsdaten kommen jetzt aus der App statt aus einer .env: ein
Einrichtungs-Assistent auf http://localhost:4792/setup nimmt Client-ID,
Secret und OBS-Passwort entgegen, der OAuth-Rueckruf laeuft auf denselben
Server. Gespeichert wird verschlueselt (AES-256-GCM) in einem Volume,
bewusst nicht in der Datenbank - die wird auf die Windows-Seite gesichert.
Siehe ADR-0005.
Technikbasis vereinfacht: Node 24 bringt node:sqlite, WebSocket, fetch und
die Ausfuehrung von TypeScript mit. Das Projekt hat damit null
Laufzeitabhaengigkeiten und keinen Build-Schritt; pnpm-Workspaces und die
Paketmanifeste sind entfallen, Importe laufen ueber die imports-Map der
Wurzel-package.json. erasableSyntaxOnly verhindert Syntax, die das Type
Stripping stillschweigend entfernen wuerde. Siehe Nachtrag 2 in ADR-0001.
Enthalten:
- packages/core: Config, Layout, Logger mit Secret-Maskierung, Retry, YAML
- packages/db: Migrationen, Repositories, alle SQL-Anweisungen an einem Ort
- packages/twitch: Secret-Speicher, OAuth, Helix mit Token-Bucket, IRC
- apps/ingest: Daemon, Einrichtungsseite, Spike-Erkennung
- 20 Tests (IRC-Parser, Spike-Detektor, Datenbankschicht)
Der Chat verbindet sich anonym, solange nichts hinterlegt ist - damit laesst
sich die Datenaufnahme pruefen, bevor die Twitch-Apps existieren.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_013VTGjd92LsDDWF3frd9FTB